Wunder gibt es immer wieder
Wunder gibt es immer wieder
Während die Eltern Urlaub machten,
die Kinder feierten und lachten.
Sie luden auch ihre Freunde ein,
des Jahres Gaudi sollte es sein sein.
Den Hund, der immer an der Kette,
man besser dort gelassen hätte.
Der tobte mit ihnen frei herum,
da passierte was und das war dumm.
Der junge Pitbull, durchaus nicht faul,
trug ein Wollknäuel in seinem Maul.
Es war der Pudel des Nachbarn Roth,
und das arme Tier war mausetot.
Die Kinder war'n in seelischer Not,
denn die Eltern es ihnen verbot
den scharfen Pitbull frei zulassen,
sie würden hinterher es hassen.
Sie wuschen das Tier mit Seife rein
und legten es in die Hütte hinein.
Der Pudel könnt' doch gestorben sein,
was Besseres fiel ihnen nicht ein.
"Heilige Mutter", der Nachbar schrie,
in der Hütte lag sein Hundevieh.
Gestorben war es am Vortag doch
und schön beerdigt in einem Loch.
Das konnte er nur schwer verstehen,
ein großes Wunder war geschehen.
Sauber gewaschen und so niedlich
schien er zu schlafen, ach so friedlich.
© Karl-Heinz Fricke 10.6.2010

